Montag, 22. Februar 2010

plastik verpackt in plastik

wie wäre es mit einem leckeren pressspan-sandwich? belegt mit herzhafter restabfall-salami und einer deliziösen scheibe synthetik-käse? da freut sich der magen und vor allem freuen sich die firmen, die solch einen bockmist produzieren. schaut man auf die verpackung dieser eingetüteten plastikscheiße wird man immer wieder auf begriffe stoßen, die man höchstens mal in der 12. klasse in chemie gehört hat. allein schon fastfood-mogule like mc donald's oder burgerking greifen auf diese art der künstlichen nahrungsquelle zurück; scheint wohl besonders günstig in der produktion zu sein. doch selbst wenn nicht: was ist der grund für diesen plastikfraß? gibt es etwa nicht genug kühe, schweine, hühner, kartoffeln, milch, fische oder eier, die man in seinen wohlgebauten körper stopfen kann? kein wunder, dass dieses land nur am jammern ist: den leuten wird nicht nur das geld aus der tasche gezogen, sie werden auch noch krank gemacht. aber sei's drum, vater staat kann sich's leisten und die bevölkerung wird blind zurück gelassen.

in diesem sinne: guten appetit!


- jules // ballerboost

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