gehörst du auch zu denen, die ihre bekanntschaften wie toilettenpapier ins klo werfen, ihre liebschaften wie unterhosen wechseln, oder ihre freunde wie kondome abstreifen?
glückwunsch, du hast es geschafft auf meiner hassliste zu stehen ! und zwar ganz oben...
während "liebe" in früheren zeiten noch groß geschrieben und einem wirklich wichtig war, ist heutzutage nahezu keine spur mehr davon zu finden. klar, es gibt beziehungskisten, die dem chaos über jahre hinweg die stirn bieten können. doch wenn ich mir die heutige jugend mitsamt ihren ständig wechselnden freunden / freundinnen ansehe, bekomm ich gnadenlos das kalte kotzen.
im mittelalter trug man in solchen fällen ein gelbes bändchen und ließ sich "wie viel kostest du denn?!" hinterherschreien. und während man im ersten moment noch "der beste, den man niemals verlieren möchte" war, ist man im nächsten augenblick schon wieder das größte arschloch. man soll doch auch in guten, sowie schlechten zeiten auf sich acht geben und sich einander schätzen, oder nicht? das ist nicht nur nach der hochzeit so, ihr lieben paradiesvögel ! und während euch die hellste sonne aus dem hintern scheint, sind wir, die solch ein elend erfahren und von jenen wichtigen menschen gefühlstechnisch mehr als deformiert wurden, die "größten wichser die ich jemals gesehen hab". danke für nichts !
- jules // ballerboost
Donnerstag, 15. April 2010
Ausschlussverfahren
Kaum zu glauben in welche Belanglosigkeit man abrutschen kann. Gut, zuerst muss man sich fragen, ob man es sich letztendlich nicht selbst zu verdanken hat, dass man so weit gekommen ist. Dennoch ist die Tatsache zermürbend, dass man Honig um's Maul geschmiert bekommt, man sich an gewissen Dingen erfreut, um dann letztendlich Opfer eines Affektes zu werden. Eine tragische Zusammenkunft, ein Mitleid erregender Blick und die Sache erscheint erledigt, doch tief in einem drin spannt es nur weiter die Fesseln. Die Hoffnung kommt aber dennoch nicht zu knapp. Euphorisiert tritt man den Dingen dennoch gegenüber, trotz des Gefühls, dass man erneut "seinem Meister" gegenüber treten wird und letztendlich schafft man es dennoch irgendwie über die Runden...
Es ist ein Kampf, den sich jeder von uns stellen muss, doch nicht längst jeder, weiß damit umzugehen. Tragisch. Wären es doch nur nicht die Liebsten...
In seiner Verfassung zurückgelassen, alle Sinne auf kommendes vorbereitet sitzt man in dem Haufen seiner Selbst und wartet auf den Einsatz, auf das Zeichen der Hingabe.
Das Finale... Die Enttäuschung. Relevanz? Sympathie?
Wohl eher ein Ausschlussverfahren...
Es ist ein Kampf, den sich jeder von uns stellen muss, doch nicht längst jeder, weiß damit umzugehen. Tragisch. Wären es doch nur nicht die Liebsten...
In seiner Verfassung zurückgelassen, alle Sinne auf kommendes vorbereitet sitzt man in dem Haufen seiner Selbst und wartet auf den Einsatz, auf das Zeichen der Hingabe.
Das Finale... Die Enttäuschung. Relevanz? Sympathie?
Wohl eher ein Ausschlussverfahren...
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