Montag, 1. März 2010
Inhumanity
Mensch-sein.. was bedeutet das? Für viele bedeutet das moralisch zu sein, für die Welt offen zu sein, tolerant zu sein. Es wird gefordert, gefordert und gefordert. Von allen. Man kann nicht mehr Mensch sein. Die Menschheit fordert, etwas zu sein, vergewaltigt Natur und Dasein und nennt es "Mensch". Die Menschheit ist schon lange nicht mehr menschlich. Wir haben uns von unseren Wurzeln entfernt. Ich will Mensch sein, ich möchte aufblühen. Ich möchte gegen jegliches Klischee rebellieren und gleichzeitig möchte ich jedes Klischee annehmen, insofern es mir in den Sinn kommt. Ich möchte nicht von allen Seiten Forderungen hören wie:" Tu was für die Allgemeinheit, handle so, dass dein Handeln ein universelles Gesetz sein könnte". Ich scheiß auf den Kategorischen Imperativ und ich scheiß auf Immanuel Kant. Philosoph nannte er sich. Zweckentfremder war er! Ich möchte in meinem Mensch-sein aufblühen. Ich möchte mich in meiner unvollkommenheit suhlen. ich möchte mein paradoxes Dasein zelebrieren, ohne die richtenden Stimmen zu hören, die fordern und fordern. Die, die Recht behalten wollen, die meine Unvollkommenhei anprangern und im gleichen Atemzug die personifizierte Unvollkommenheit un das Paradoxon schlechthin darstellen.Ich möchte wie diese Menschen sein dürfen! Ich möchte meine Archetypen akzeptieren und nicht gegen ihn handeln. Von allen Seiten hört man, dass der Mensch sein Umfeld beeinflusst und die Welt zu kontrollieren versucht und dabei zerstört. Der erste Schritt Für die Natur wäre, die eigene Natur des Menschen zu akzeptieren. Wir leben in einer selbstdomestizierenden Welt. Ich möchte die Wahl haben meine eigene Moral zu kreieren, ohne dabei von der ach so tollen, mega toleranten Welt ausgeschlossen zu werden! ICH fordere Selbstentfaltung. ICH fordere Freiheit. ICH fordere Hinnahme des Absurden, Widersprüche und mein Recht darauf, andere hassen zu dürfen, so wie es mir beliebt. Die Umkremplung aller Werte ist das, was wir brauchen. Eine neue Welt. Einen Neuanfang. Das Leben ist viel zu beschissen, um es uns durch die Lappen gehen zu lassen. Lasst es uns schnappen und es foltern mit kranken Phantasien. Lasst unser Mensch-sein zelebrieren. Meine Stimme für den kollektiven Selbstmord! Auf den Untergang meine Herren!
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